In unserem aktuellen Wissenswertes-Beitrag beleuchten wir die wichtigsten Aspekte der neuen Regelungen und zeigen auf, welche Herausforderungen und Chancen sich daraus für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen ergeben.
- Alte Deponien – neue Herausforderungen und ChancenStilllegung, Nachsorge, Emissionsminderung, Potenzialanalysen und Folgenutzungen Altablagerungen und Deponien der früheren Abfallwirtschaft stellen heute in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung dar: Sie sind sowohl Altlastverdachtsflächen mit potenziellen Umweltgefahren als auch mögliche Ressourcen- und Standortpotenziale. Die systematische Stilllegung, Nachsorge und Entwicklung von Folgenutzungen gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung – nicht nur aus Gründen des Bodenschutzes, sondern auch… Alte Deponien – neue Herausforderungen und Chancen weiterlesen
- Fundamentale Unterschiede zwischen den CEF-Maßnahmen und den FCS-MaßnahmenBeide Konzepte sind entscheidend für die saP, dienen aber völlig unterschiedlichen rechtlichen Zielen im Rahmen des BNatSchG. CEF- vs. FCS-Maßnahmen: Die Abgrenzung im Speziellen Artenschutzrecht Kriterium CEF-Maßnahmen (Continuous Ecological Functionality) FCS-Maßnahmen (Favorable Conservation Status) Rechtliche Basis §44 Abs. 5 Satz 2 BNatSchG §45 Abs. 7 BNatSchG (als Ausgleichsmaßnahme) Zielsetzung Verbotseintritt vermeiden (Privilegierung) Nachteil kompensieren (Folge der… Fundamentale Unterschiede zwischen den CEF-Maßnahmen und den FCS-Maßnahmen weiterlesen
- Umgang mit geschützten Arten in der Objekt- und Bauleitplanung – Fokus auf die Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP)Das spezielle Artenschutzrecht gemäß der §§ 44 ff. des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) stellt ein „striktes Recht“ dar, dessen Hürden oft entscheidend für die Genehmigungsfähigkeit von Planungen sind. Rechtliche Grundlagen und die Notwendigkeit der saP Der Umgang mit besonders und streng geschützten Arten (BNatSchG, §7 Abs. 2 Nr. 13 und 14) ist ein integraler Bestandteil jedes Planungs- und Zulassungsverfahrens. Die Notwendigkeit der saP ist primär eine Folge europarechtlicher Vorgaben… Umgang mit geschützten Arten in der Objekt- und Bauleitplanung – Fokus auf die Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) weiterlesen
- Abfallrecht in Deutschland: Grundlagen, Neuerungen und der Einfluss der EUDas Abfallrecht hat sich von einem reinen Entsorgungsrecht zu einem Kernbereich der Kreislaufwirtschaft und des Ressourcenmanagements entwickelt. 1. Die Fundamente des Deutschen Abfallrechts Die Basis des deutschen Abfallrechts bildet das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), welches am 01. Juni 2012 in Kraft getreten ist und die zentrale EU-Vorgabe, die Abfallrahmenrichtlinie (ARRL), in nationales Recht umsetzt. A. Die Abfallhierarchie… Abfallrecht in Deutschland: Grundlagen, Neuerungen und der Einfluss der EU weiterlesen
- TA Lärm und der Wandel der Geräuschbeurteilung: Irrelevanz, Gemengelage und der „Bauturbo“Die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) und die aktuellen Herausforderungen in der Beurteilung gewerblicher und industrieller Geräusche sollen beleuchtet werden. Die jüngsten Entwicklungen, insbesondere im Kontext von Planungsbeschleunigung („Bauturbo“) und der Rechtsprechung zu Irrelevanz und Gemengelage, verlangen eine präzise Auslegung und Anwendung in der Genehmigungspraxis. 1. Irrelevanzprüfung und die Schwellenwerte Die Beurteilung… TA Lärm und der Wandel der Geräuschbeurteilung: Irrelevanz, Gemengelage und der „Bauturbo“ weiterlesen
- Bodenschutzrecht und Altlastensanierung: Eine strategische Herausforderung im InfrastrukturbauDie gesetzlichen Rahmenbedingungen, insbesondere das Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) und die Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV), sind nicht nur technische Richtschnur, sondern primär Risiko- und Kostensteuerinstrumente. 1. Die rechtliche Verpflichtung: Schutz des Bodens als Ökosystem Das deutsche Bodenschutzrecht basiert auf dem Grundsatz, den Boden in seiner Funktion als Lebensgrundlage, Archiv der Natur- und Kulturgeschichte und als Filter- und… Bodenschutzrecht und Altlastensanierung: Eine strategische Herausforderung im Infrastrukturbau weiterlesen
- Geotechnik in der kommunalen Tiefbaupraxis: Die unsichtbare Grundlage solider InfrastrukturDie kommunale Tiefbaupraxis ist das Rückgrat der städtischen Infrastruktur. Ob beim Bau neuer Verkehrswege, der Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen oder der Sanierung bestehender Bauwerke – die Geotechnik bildet die unverzichtbare, wenn auch oft unsichtbare, Grundlage für die Standsicherheit, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit aller Projekte. Insbesondere in Kommunen, wo der Bestandsschutz angrenzender Bebauung und die Einhaltung… Geotechnik in der kommunalen Tiefbaupraxis: Die unsichtbare Grundlage solider Infrastruktur weiterlesen
- Die „Baurechtsschaffung“ für PV-Projekte – Schwerpunkt Freiflächenanlagen (ohne EEG und Zivilrecht)Die Errichtung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA) ist ein zentraler Pfeiler der Energiewende und liegt im überragenden öffentlichen Interesse. Unabhängig von der Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder zivilrechtlichen Aspekten (wie etwa dem Nachbarrecht) stellt die Schaffung von Bauplanungsrecht die primäre Hürde für die Realisierung dar. Diese erfolgt primär über das Baugesetzbuch (BauGB) und die Landesbauordnungen (LBO).… Die „Baurechtsschaffung“ für PV-Projekte – Schwerpunkt Freiflächenanlagen (ohne EEG und Zivilrecht) weiterlesen








